Ein Caterer, der mehrere Kundenunternehmen beliefert – jeweils mit eigenen Verkaufsstellen und teils mehreren Standorten –, pflegt sein Sortiment in der Praxis oft mehrfach: einmal pro Kunde, manchmal sogar einmal pro Login und Verkaufsstelle. Mit der zentralen Sortimentsverwaltung in sizzly reicht stattdessen ein einziges Sortiment, das sich verschiedenen Kunden und Verkaufsstellen zuweisen lässt. Wie dieses eine Sortiment im Hintergrund organisiert ist und was es dem Caterer an Pflegeaufwand erspart, zeigt dieser Beitrag.
Für wen ist die zentrale Sortimentsverwaltung gedacht?
Für Caterer, die mehrere Kundenunternehmen beliefern – mit unterschiedlichen Verkaufsflächen wie Kiosk, Kantine oder Automat und teils mehreren Standorten oder Werken pro Kunde. Diese Caterer führen in der Regel ein Gesamtsortiment für einen bestimmten Zeitraum, das aus mehreren Menü- oder Sortimentslinien besteht – zum Beispiel einer günstigeren und einer teureren Linie, oder nach Gericht sortierten Linien wie Pasta und Salate. Je größer dieses Geflecht aus Kunden, Standorten und Linien wird, desto aufwendiger wird die manuelle Pflege für jede einzelne Kombination.
Das Problem ohne zentrale Sortimentsverwaltung
Ohne eine zentrale Lösung landet derselbe Artikel schnell mehrfach im System – einmal pro Kunde, teils sogar einmal pro Verkaufsstelle oder Login. Bei zehn Verkaufsstellen über zehn getrennte Logins bedeutet das: Jede Preis- oder Artikeländerung muss zehnmal nachgezogen werden. Das eigentliche Risiko liegt dabei weniger in der Erstanlage als im Nachpflegen über alle Stellen hinweg, sobald sich etwas ändert. Übersieht man dabei eine Stelle, arbeitet diese mit veralteten Preisen oder Artikeldaten weiter. Gewinnt ein Caterer über die Zeit neue Kundenunternehmen hinzu, wächst dieser Mehraufwand mit jedem zusätzlichen Standort oder jeder weiteren Verkaufsfläche.
Ein Sortiment, mehrere Menülinien
Das Sortiment eines Caterers besteht selten aus einer einzigen Artikelliste. Je nach Preisniveau oder Gericht sind meist mehrere Linien parallel im Einsatz. Diese Struktur muss sich in der Sortimentsverwaltung wiederfinden, ohne dass jede Linie für jeden Kunden erneut angelegt werden muss. In sizzly bildet der Caterer seine Linien einmal zentral ab und ordnet sie anschließend den passenden Kunden, Standorten und Verkaufsflächen zu – welche Linie wo angeboten wird, kann sich von Kunde zu Kunde unterscheiden, ohne dass sich an der Linie selbst etwas ändert.
Wie funktioniert die zentrale Sortimentsverwaltung in sizzly?
Der Caterer legt sein Sortiment einmal über einen übergeordneten Caterer-Admin-Account an – oder importiert es automatisch aus dem eigenen Warenwirtschaftssystem, statt es manuell zu erfassen. Von diesem zentralen Account aus lässt sich dasselbe Sortiment verschiedenen Kundenunternehmen und deren Verkaufsstellen zuweisen, unabhängig davon, wo genau verkauft wird. Sobald die Zuweisung steht, füllen sich die zugewiesenen Shops automatisch, ohne dass der Caterer sie einzeln von Hand befüllen muss. Ändert sich das Sortiment zentral – etwa beim Wechsel in den nächsten Zeitraum –, wirkt sich das direkt auf alle zugewiesenen Verkaufsstellen aus. Zusätzlich lassen sich für einzelne Standorte oder Verkaufsstellen eigene Logins einrichten, die jeweils nur den eigenen Bereich sehen – praktisch, wenn vor Ort jemand Bestand oder Verkäufe einsehen soll, ohne Zugriff auf das Sortiment anderer Kunden oder Standorte zu haben.
Wer bestimmt den Preis vor Ort?
Listenpreis und Artikeldaten werden zentral einmal angelegt und zugewiesen. Der tatsächliche Preis im jeweiligen Unternehmen ergibt sich zusätzlich aus dessen individueller Zuschusslogik – zwei Kundenunternehmen können also denselben Artikel aus demselben Sortiment zu unterschiedlichen Endpreisen anbieten, ohne dass der Caterer ihn dafür doppelt pflegen muss. Auch die Abrechnung läuft an dieser Stelle automatisiert mit: Sie erfolgt pro Kundenunternehmen, basierend auf dessen tatsächlichen Verkäufen und Zuschusslogik, statt manuell zusammengerechnet zu werden. Wie diese automatisierte Abrechnung im Detail funktioniert, zeigt das Feature Automatisierte Abrechnung.
Was bedeutet das für den Arbeitsaufwand?
Mit sizzly verwaltet der Caterer sein gesamtes Sortiment unter einem einzigen Login, statt es für jeden Kunden separat zu wiederholen. Das senkt nicht nur den reinen Pflegeaufwand für Artikeldaten, Preise und Abrechnung, sondern auch das Risiko veralteter Stände an einzelnen Verkaufsstellen. Ein neues Kundenunternehmen oder ein zusätzlicher Standort bedeutet dann nicht mehr, das komplette Sortiment erneut anzulegen, sondern lediglich das bestehende, zentral gepflegte Sortiment zuzuweisen – inklusive der passenden Zugriffsrechte für die jeweilige Verkaufsstelle.
FAQ zur zentralen Sortimentsverwaltung
Ein Sortiment einmal anlegen oder aus dem Warenwirtschaftssystem importieren, dann verschiedenen Kunden, Shops und Standorten zuweisen – das erspart Caterern die mehrfache Pflege derselben Artikel und Menülinien, hält die individuelle Preis- und Abrechnungslogik jedes Unternehmens unabhängig von der zentralen Artikelpflege und lässt sich bei Bedarf sogar bis auf einzelne Standort-Logins herunterbrechen.
